So arbeite ich
Kein Geheimnis, kein Methodenzauber. Ein Weg, der sich bewährt hat — in fünf Phasen vom ersten Gespräch bis zur Übergabe.
Erstgespräch
45 Minuten, kostenfrei
Sie schildern die Lage. Ich frage nach – meist nach Liquidität, Bank und danach, wer im Unternehmen welche Entscheidung trifft. Am Ende sage ich Ihnen offen, ob ich der Richtige bin.
Bestandsaufnahme
Woche 1–2
Ich schaue selbst in die Zahlen. Nicht in Präsentationen über die Zahlen: Jahresabschlüsse, BWA, Summen- und Saldenliste, Banklinien, Sicherheiten, Covenants, Auftragsbestand – und Gespräche mit den Menschen, die die Zahlen erzeugen.
Standortbestimmung
im Anschluss
Ein Dokument, wenige Seiten: Wo stehen Sie, wie viel Zeit bleibt, was sind die drei wichtigsten Hebel. Dazu eine klare Empfehlung. Wenn die Lage ernst ist, steht das dort auch so.
Umsetzung
3–12 Monate
Jetzt übernehme ich. Jede Maßnahme bekommt einen Betrag, einen Verantwortlichen und einen Termin. Wöchentlich wird nachgehalten. Was nicht wirkt, wird ersetzt – nicht wiederholt.
Übergabe
zum Schluss
Ein Mandat ist erst dann gut, wenn es ohne mich weiterläuft. Deshalb gehört die Übergabe von Anfang an dazu: dokumentierte Prozesse, eingearbeiteter Nachfolger, ein Reporting, das das Team selbst erstellt.
Ein guter Finanzchef ist loyal zum Unternehmen – nicht zur bequemen Antwort.
Genauso wichtig: Führung und Menschen
Zahlen verändert man nicht am Schreibtisch, sondern mit den Menschen im Unternehmen. Wenn ich neu dazukomme, ist die Belegschaft oft verunsichert. Meine erste Aufgabe ist deshalb, Ruhe hineinzubringen: zuhören, die Angst ernst nehmen, Vertrauen aufbauen und offen kommunizieren, wohin die Reise geht und wie wir dorthin kommen.
Ich binde das Team aktiv ein, weil echte Veränderung nur gemeinsam gelingt. Und wenn es nötig ist, treffe ich auch unbequeme Entscheidungen – fair, klar und nachvollziehbar. Denn Klarheit gibt einem Team mehr Sicherheit als jede Beschönigung.
Ebenso entscheidend ist die Zusammenarbeit an der Spitze. Ich arbeite eng mit Inhabern, Gesellschaftern und Investoren – und weiß aus Erfahrung, dass ein Familienunternehmer anders tickt als ein Private-Equity-Investor. Auf beide stelle ich mich in Sprache, Tempo und Erwartungen ein, ebenso wie auf die Führungskräfte der anderen Bereiche. Denn ein Finanzchef erreicht allein wenig – gute Ergebnisse entstehen im Schulterschluss.
Was Sie von mir erwarten dürfen
Ehrlichkeit, auch wenn sie unbequem ist
Eine ehrliche Einschätzung der Lage – auch wenn sie unbequem ist. Und Ruhe, Klarheit und Vertrauen, gerade dann, wenn das Team verunsichert ist.
Antrieb, ohne dass Sie schieben müssen
Eigenständige Vorschläge, statt auf Anweisungen zu warten. Schnelle Handlungsfähigkeit ab dem ersten Tag – dank Erfahrung aus vielen Branchen.
Jemand, der bleibt
Einen Sparringspartner auf Augenhöhe für Geschäftsführung und Gesellschafter. Und jemanden, der bleibt, bis die Lösung steht – und sauber übergibt.
Das Tagessatz-Modell
Ich rechne nach Tagen, nicht nach Projektpauschale. Das hat einen Grund: Eine Pauschale zwingt beide Seiten, den Aufwand vorher zu erraten. Wer sich verschätzt, spart am Ergebnis. Das will ich nicht.
| Interim CFO | Festanstellung | |
|---|---|---|
| Einarbeitung | keine – Erfahrung ist mitgebracht | 3–6 Monate |
| Risiko | Sie beenden, wenn es nicht passt | Fehlbesetzung ist teuer |
Ehrlich gesagt: Wenn Sie dauerhaft einen Finanzchef brauchen und Zeit zum Suchen haben, ist die Festanstellung günstiger. Ich bin die richtige Wahl, wenn es schnell gehen muss, wenn es befristet ist – oder wenn Erfahrung wichtiger ist als Dauer.
Nächster Schritt
Schildern Sie mir Ihre Lage. 45 Minuten, kostenfrei, und am Ende eine offene Antwort, ob ich der Richtige bin.